Axel Prahl: Berlin ist ihm zu touristisch

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Axel Prahl: Berlin ist ihm zu touristisch

Stars (1 / 1) 28.12.2020 17:14 / Silia Symbolbild ARD Degeto/Frédéric Batier


Komödie mit "Tatort"-Stars

Schauspieler Axel Prahl (59) ist Teil des beliebtesten "Tatort"-Teams aus Münster. Der nächste Sonntagskrimi mit ihm als Kommissar Frank Thiel heißt "Lakritz" und wird am 3. November im Ersten ausgestrahlt. Wer aber schon vorher mit dem gebürtigen Schleswig-Holsteiner lachen will, hat am heutigen Freitag die Gelegenheit dazu. Denn die TV-Komödie "Gloria, die schönste Kuh meiner Schwester" (27. September, 20:15 Uhr, das Erste) ist nicht minder sehenswert.

Axel Prahl spielt darin Thomas, den Bruder der Brandenburger Bäuerin Jutta (Dagmar Manzel, 61), die mit ihrer Lieblingskuh Gloria (Lola) gerne bei Kuh-Wettbewerben teilnimmt. Nun soll das schöne Tier sogar "Miss Germany" werden. Doch als Thomas erstmals nach dem Tod des gemeinsamen Vaters überraschend zu Besuch kommt, um seinen Erbanspruch geltend zu machen, gerät ihre ohnehin nicht ganz heile Welt gehörig ins Wanken...

Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news erzählt Axel Prahl unter anderem, wie die Dreharbeiten mit der Kuh waren, was er als Kind schon mit Jungbullen erlebt hat und wie es mit dem Genuss von Rindfleisch aussieht.

Was hat Ihnen an dem Projekt besonders gut gefallen, warum haben Sie zugesagt?

Axel Prahl: Da gab es mehrere Gründe, allen voran das sensationelle Drehbuch. Das war so gut geschrieben, dass ich schon beim Lesen Tränen gelacht habe. Darüber hinaus hat das ganze Stück aber auch einen sehr großen Tiefgang. Es wird viel erzählt über das Hofsterben beispielsweise im Brandenburgischen, weil die Generation wegstirbt, die sich noch für Tiere und Landwirtschaft begeistern konnte und diese Knochenarbeit auf sich genommen hatte. Das geht ja um vier Uhr morgens los und manchmal bis tief in die Nacht hinein, wenn beispielsweise eine Kuh kalbt. Da muss man natürlich im Stall sein. Ein weiterer ganz wichtiger Punkt war auch die Aussicht, mal wieder mit Dagmar Manzel zusammen spielen zu können. Wir kannten uns von dem Film "Willenbrock" (2005) und haben uns sehr gemocht und deswegen haben wir uns sehr gefreut, dass wir wieder zusammenarbeiten.

Die Geschichte spielt im Brandenburgischen auf dem Land. Wäre das Landleben etwas für Sie?

Prahl: Ich habe in Berlin gewohnt, mittlerweile habe ich der Stadt aber den Rücken gekehrt. Das wird mit da inzwischen zu laut, zu voll, zu viel und zu touristisch. Deswegen wohne ich jetzt tatsächlich auch im Brandenburgischen und schätze das sehr.

Haben Sie Tiere, vielleicht sogar Kühe?

Prahl: Nein, derzeit hätte ich auch generell keine Zeit für ein Haustier. Was ich sehr schade finde. Denn wenn man die Verantwortung für ein Tier wirklich ernst nimmt, dann sollte man sich besser keines holen, wenn man nicht die Zeit dafür hat.

Wie waren die Dreharbeiten mit der Kuh? War sie dressiert?