Keine Freunde, Partys und Sex: So kämpft Rocco Stark um seine Frau

Seite 1 / 2

Keine Freunde, Partys und Sex: So kämpft Rocco Stark um seine Frau

Stars (1 / 1) 28.12.2020 17:14 / Olga Symbolbild Rocco Stark


Keine Cola, kein Urlaub

Schauspieler Rocco Stark (33) hat sich im vergangenen Jahr einer besonderen Herausforderung gestellt: "Ich habe 365 Tage auf ein normales Leben verzichtet, auf meine Familie, meine Freunde", erklärt er im Interview mit spot on news: "Ich habe Weihnachten alleine zuhause verbracht. Ich habe Silvester alleine zuhause verbracht. Ich bin alleine ins Kino gegangen. Habe keine Geburtstage gefeiert von Freunden und auch nicht von mir selbst. Bin auf keine Partys gegangen. Keine Veranstaltungen."

Er habe auch keine Dates gehabt "und auch keinen Sex", so der 33-Jährige und fügt hinzu, er habe "keinen Alkohol getrunken. Keine Zigaretten mehr geraucht. Keinen Kaffee mehr getrunken, nicht mal mehr eine Cola. Kein Urlaub, nur arbeiten, Sport und kochen. Ich habe mich komplett zurückgezogen und jegliche sozialen Kontakte gemieden. Nicht, weil ich es musste, für irgendein Trainingsprogramm oder der Ernährung wegen. Sondern für meine Frau. Weil ich meiner Frau beweisen wollte, wie sehr ich sie liebe und auf was ich für sie bereit bin, zu verzichten und das 365 Tage".

So kam es zu der Veränderung

Rocco Stark war zuvor von seiner Frau Nathalie verlassen worden - der Auslöser für seine Veränderung. Als seine Frau das letzte Mal nach Berlin fuhr, sei alles perfekt gewesen, erzählt er die Ereignisse aus seiner Sicht, "wir hatten keinen Streit, nichts", sie habe ihm einen Brief hinterlassen, in dem soll sie ihn noch als "die Liebe meines Lebens" bezeichnet haben. "Danach kam sie einfach nicht mehr nach Hause", sie habe auch nicht mehr auf seine Anrufe reagiert. "Ich verstand die Welt nicht mehr." Später stellte sich laut dem Schauspieler heraus, dass seine Frau offenbar an seiner Liebe zweifelte. "Das war für mich der Grund, all dies zu starten. Etwas zu tun, was ihr die Sicherheit gibt, die sie anscheinend vermisste. Ihr das Gegenteil zu beweisen."

Weiter sagt Rocco Stark über seine Beziehung: "Wenn man heute einen halbwegs vernünftigen Menschen fragen würde, was das Wertvollste und Wichtigste ist, was er besitzt, wird er wahrscheinlich antworten, Familie und Freunde. Ich habe genügend Zeit gehabt, über all diese Dinge nachzudenken und kann sagen, das stimmt nicht! Das Wertvollste, was wir besitzen, ist Zeit! Zeit, um sie mit den Menschen zu verbringen, die wir lieben. Denn sie ist nicht unendlich und wir können nicht bestimmen, wann sie vorüber ist. Und genau aus diesem Grund habe ich beschlossen, ihr das Wertvollste zu schenken, was ich besitze: meine Zeit. Ein ganzes Jahr davon. Ich schwor mir, solange wir verheiratet sind, werde ich um diese Ehe kämpfen."

"Aufgeben ist keine Alternative"

Mit "Rocco - Starke Zeiten: 365 Tage, die mein Leben verändert haben" hat der Schauspieler ein Buch verfasst, das nun erscheint: Er möchte den Menschen zeigen, dass es wichtig ist, zu kämpfen, erklärt er. "Heutzutage geben einfach alle viel zu schnell auf. Zu leicht ist es, jemanden auf Instagram oder Facebook kennenzulernen. Ich glaube, die Menschen haben vergessen, was Liebe wirklich bedeutet. Für das, was man liebt und man brennt, muss man kämpfen und dabei ist es egal, wie gering die Chance auch scheinen mag. Egal, um was es geht im Leben. Aber man muss alles geben. Es ist schnell gesagt 'ich liebe dich' oder 'für dich würde ich alles tun' - doch wie viele Menschen tun dies auch wirklich? So gut wie niemand. So jemand wollte ich nicht sein. Also schrieb ich dieses Buch. Und die Geschichte dieses Buches beginnt erst mit meinem Lauf."

Kam ihm zwischendurch der Gedanke ans Aufgeben? "Ja, ein paar Mal. Zumindest dachte ich das. Es wurde mir nicht leicht gemacht, dieses Buch heraus und all das zum Ende zu bringen. Und am schwersten wurde es mir von der Person gemacht, die ich liebe. Aber hätte ich aufgegeben, hätte ich das getan, was die meisten tun. Also habe ich weiter gemacht, und schon bald stand fest, egal was passiert, Aufgeben ist keine Alternative."