Seit der Entwicklung der Impfstoffe melden Impfgegner häufig Bedenken wegen der mRNA-Vakzinen an. Diese sollen nämlich angeblich unbekannte Langzeitfolgen haben, die sich erst Jahre nach der eigentlichen Impfung bemerkbar machen. Doch können die Impfungen gegen das heimtückische Coronavirus wirklich gefährliche Spätschäden verursachen?
Schon seit Monaten wird über möglichen Spätfolgen von Impfungen diskutiert. Angeblich werden dabei sogar Stiko-Chef Thomas Mertens und Epidemiologe Alexander Kekulé zitiert, die angeblich von Langzeitschäden sprechen, welche die Impfungen angeblich auslösen sollen. Doch dabei handelt es sich um einen Kommunikationsfehler. Bisher ist nämlich bei keiner Impfung eine Langzeit-Nebenwirkungen bekannt, die erst Jahre später auftritt. So bestätigt auch Susanne Stöcker, Pressesprecherin des Paul-Ehrlich-Instituts in einer ZDF-Sendung: "Langzeit-Nebenwirkungen, die erst nach Jahren auftreten, sind bei Impfstoffen generell nicht bekannt." Bei einem Großteil der Fälle treten "die meisten Nebenwirkungen von Impfungen innerhalb weniger Stunden oder Tage auf. In seltenen Fällen auch mal nach Wochen", bestätigt die Expertin. Folgen der Impfungen, die sich erst Monate oder gar Jahre nach der Impfung zeigen, sind dagegen komplett ausgeschlossen.
Doch natürlich kann eine Impfung in seltenen Fällen auch sofort