Die Wirksamkeit des Impfstoffs erreichte bei den Moderna-Empfängern zwischen 14 und 120 Tagen nach der zweiten Dosis 93 Prozent und sank nach etwa vier Monaten leicht auf 92 Prozent.
Die Forscher dokumentierten jedoch einen stärkeren Rückgang der Wirksamkeit bei den Empfängern von Pfizer-BioNTech, was zu der geringeren Gesamtwirksamkeit des Impfstoffs beitrug. Bei den Pfizer-Impfungen lag die Wirksamkeit zwischen 14 und 120 Tagen nach der zweiten Dosis bei 91 Prozent und nach 120 Tagen nur noch bei 77 Prozent.
Die Wissenschaftler erklärten, dass die scheinbar höhere Wirksamkeit des Moderna-Schemas nach etwa vier Monaten auf einen höheren mRNA-Gehalt im Moderna-Impfstoff oder auf den unterschiedlichen Zeitpunkt zwischen den einzelnen Dosen zurückzuführen sein könnte. Moderna-Empfänger erhalten ihre zweite Dosis nach vier Wochen, während Pfizer-BioNTech-Empfänger ihre Dosis nach drei Wochen erhalten.
Im Rahmen der Studie wurden auch die Antikörperspiegel bei 100 gesunden Freiwilligen in drei Krankenhäusern zwei bis sechs Wochen nach der Impfung untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass die Anti-RBD-Antikörperspiegel im Moderna-Impfstoff höher waren als in den beiden anderen Produkten. Das Maß an IgG-Antikörpern war bei den Empfängern von Moderna- und Pfizer-Impfstoff ähnlich hoch, aber höher als bei den Empfängern von Johnson & Johnson.
Die CDC schrieb, dass die Daten darauf hindeuten, dass beide mRNA-Impfstoffe, Moderna und Pfizer-BioNTech, "mehr Schutz bieten" als die Johnson & Johnson-Impfung. Die Ermittlung der Wirksamkeit könnte sich möglicherweise auf politische Empfehlungen für Auffrischungsimpfungen auswirken, so die Behörde.
Der Moderna-Impfstoff wurde im Dezember für den Notfalleinsatz zugelassen, kurz nach der Notfallzulassung von Pfizer-BioNTech. Die Impfung von Pfizer-BioNTech wurde jedoch im letzten Monat vollständig genehmigt, d. h. sie kann auch nach Beendigung des Gesundheitsnotstands verabreicht werden.