Der wohl beste Basketballer der Welt, Michael Jordan, ist bekannt dafür ab und zu mal in eines der Spielcasinos in Las Vegas zu gehen. Bekannt war der Sportler auch dafür, dass er mit Mannschaftskameraden und Freunden auf die verrücktesten Dinge gewettet hat - teils mit hohen Beträgen. So soll er beispielsweise das bekannte Spiel „Schere, Stein, Papier" mit einem Rundengeld von 100.000 US-Dollar gespielt haben.
Tobey MaguireDie Pokerkarriere des amerikanischen Schauspielstars Tobey Maguire (Der Spiderman) in Spielcasinos verlief allerdings nicht so ruhmreich wie seine Filmkarriere. Er war an illegalen Spieltischen einer der Erfolgreichsten. Aber das juristische Nachspiel wurde für Maguire teuer, denn er musste einen Teil seiner Gewinne an betrogene Investoren zurückzahlen.
Rund zwei Jahre lang spielte sich Maguire 311.000 US-Dollar bei exklusiven Zockerabenden in Luxushotels (Four Season in Beverly Hills) beim Poker zusammen. Die Pokerrunden waren aber illegal (nach kalifornischem Recht), da sie nicht lizenziert bzw. erlaubt waren. Mit dabei sollen unter anderem auch Matt Damon, Leonardo DiCaprio und Ben Affleck und gewesen sein. Auch sie müssen Teile ihre Gewinne zurückzahlen. Maguire soll aber auch (legal) unter anderem die berühmte Las Vegas World Series of Poker gewonnen haben.
Sir Winston Leonard Spencer-ChurchillGlücksspiel hat selbst vor großen Politikern keinen Halt, sondern eigentlich mehr Eindruck gemacht. Vor allem nicht in Amerika. Gepokert haben hier fast alle Präsidenten in den vergangenen Jahrzehnten. So auch der ehemalige britische Premierminister Winston Churchill. Angeblich hat er eine ganze Nacht lang mit dem damaligen US-Präsidenten Harry Truman an einem Pokertisch gesessen, gepokert und dabei eine stattliche Geldsumme verloren.
Bruce WillisAuch Bruce Willis geht regelmäßig ins Casino, wo der Schauspieler leidenschaftlich gerne Craps und Baccarat spielt. Man hörte davon, dass er angeblich in einer Nacht rund 100.000 US-Dollar bei Craps verloren haben soll - andererseits aber auch 500.000 US-Dollar beim Kartenspiel Baccarat gewonnen haben.
Boris BeckerDeutschlands Tennis-Legende Boris Becker ist nicht nur Pokerspieler, sondern er trat auch schon als Werbegesicht von Online Poker Plattformen auf. Das Poker nahm er sportlich, war hier und da erfolgreich und versuchte mit Wissen, Können und Strategie zu gewinnen. Geld verdient er aber nicht mehr am Pokertisch, sondern vielmehr mit Werbeverträgen und PR-Aktionen.
Max KruseDer Fußballspieler von Union Berlin ist für seine Poker-Leidenschaft bekannt und spielt sogar in der weltweiten Poker-Profiliga. Er nahm am diesjährigen World Championship of Amateur Poker (WCOAP) teil und landete auf Rang zwei. Er schaffte es auch bei einem Lowball WSOP-Event 2014 bis an den Finaltisch und gewann einige tausend Euro.
Fazit zum Glücksspiel-Hype unter den Promis!Die hier vorgestellten Promis waren nur eine kleine Auswahl an zockfreudigen Persönlichkeiten. Tatsächlich sieht man allerdings die weiblichen Film- und Musikstars wie Beyoncé, Mariah Carey und Celine Dion in erster Linie in glitzernden glamourösen Outfits vor den Casinotüren – in erster Linie um PR-Auftritte zu machen. Allzu häufig bleiben diese Stars nicht lange im Casino, sondern werden dann später von Reportern an einem anderen Ort entdeckt - weit von Einsätzen, Gewinnen und Verlusten.
Es bleibt also ein zweischneidiges Schwert, wenn man Stars und Sternchen vor den berühmten Spielcasinos dieser Welt sieht. Dabei geht es auch nicht immer um einen gelungenen PR-Auftritt und ein bisschen Spaß, denn das Thema einer eventuellen Spielsucht eines dieser Stars bringt schlechte Presse mit sich. Nicht nur für die Promis, sondern auch für die Casinos.