Peinliche Emmy-Panne: Verstorbener Dirigent ist quicklebendig

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Peinliche Emmy-Panne: Verstorbener Dirigent ist quicklebendig

Stars (1 / 1) 28.12.2020 17:12 / Julia Symbolbild imago images / VCG


Leonard Slatkin nimmt es mit Humor

Sie ist ein trauriger Bestandteil einer jeden Preisverleihung in Hollywood: Die "In Memoriam"-Montage. Untermalt von einer emotionalen Gesangsperformance gedenkt die Bilderschau allen Künstlern, die im vergangenen Jahr verstorben sind.

Als der Dirigent Leonard Slatkin (75) sein Foto in der diesjährigen Montage bei den Emmys entdeckte, staunte er jedoch nicht schlecht: denn eigentlich fühlt er sich quicklebendig.

Makabre Verwechslungskomödie

Die Produzenten der Emmy-Verleihung hatten offenbar versehentlich Slatkins Foto mit dem des Komponisten André Previn (1929-2019) verwechselt. Dieser war im Februar 2019 im Alter von 89 Jahren verstorben.

Das Team von US-Talkmaster Jimmy Kimmel bemerkte den Fehler und machte Slatkin, der als Musikdirektor beim Detroit Symphony Orchestra tätig ist, ausfindig; in einem Videointerview erkundigte sich Kimmel, wie der Dirigent die Nachricht von seinem Ableben aufgenommen habe.