Unmittelbar nach der Begutachtung des Fundes hatte der dänische
Experte Morten Axboe die Bedeutung dieser Schmuckstücke mit den sogenannten Goldhörnern von Gallehus verglichen. Diese beiden Trinkhörnern sind so ziemlich die bekanntesten Objekten der dänischen Geschichte. Auch sein Kollege Peter Vang Petersen vom Nationalmuseum in Kopenhagen hatte im Zusammenhang mit den entdeckten Stücken von einem "Traumfund" gesprochen. Seiner Ansicht nach seien Größe, Qualität und Verarbeitung der Fundstücke als außergewöhnlich zu bezeichnen. Von Seiten des städtischen Museumsverbandes von Veilje heißt es: "Diese faszinierende Reise von Gold erzählt uns viel über den europäischen Kontinent, der bereits in der Eisenzeit eng durch Handel und Krieg verbunden war." Als Eisenzeit gelten in Dänemark die Jahre von 500 vor Christus bis zum Beginn der Wikingerzeit rund 775 nach Christus.