Nach ersten Ermittlungen der Polizei habe die Gruppe der jungen Leute gegen 2.30 Uhr nachts den fatalen Entschluss zu einem nächtlichen Bad gefasst, obwohl zu diesem Zeitpunkt hoher Wellengangs geherrscht hatte. Schon kurze Zeit später war die ganze Gruppe in Not geraten und konnte nicht mehr an den Strand zurückkehren. Der Freund der Mädchen schaffte es insgesamt 4 Frauen aus dem Wasser zu ziehen, darunter die 23-jährige, die allerdings zu diesem Zeitpunkt leblos am Strand lag. Eine der Frauen hatte dann einen Notruf abgesetzt und die Behörden informiert. Beim Eintreffen am Ort des Unfalls hatten die Polizisten versucht die 23-Jährige wiederzubeleben. Allerdings ohne Erfolg. Andere Polizisten zogen dann die 25-jährige Schwester leblos aus dem Wasser. Diese konnte zwar kurzzeitig von den Rettern reanimiert werden, verstarb dann aber wenige Stunden später im Hospital Son Espases, wie die spanische Zeitung "Ultima Hora“ berichtete. Die Gruppe der jungen Leute hatte sich zwei Ferienhäuser auf Mallorca gemietet. Wegen der Witterungsbedingungen und des Wellengangs war das Baden in Cala Mandia allerdings bereits am späten Nachmittag des Vortages verboten worden. Zum Zeitpunkt des Unglücks war die rote Flagge, die ein Badeverbot signalisiert, gehisst.