In der ZDF-Talkshow von Markus Lanz ging es diesmal um das Thema
2G oder 3G? Diese Frage muss hinsichtlich des weiteren Vorgehens in der Corona-Pandemie geklärt werden. Während der Hamburger Oberbürgermeister Peter Tschentscher in der Talkshow für sein geplantes Konzept warb, äußerte der bekannte Virologe Hendrik Streeck erhebliche Zweifel daran.
Bereits seit Wochen steigen die Infektionszahlen des Coronavirus in Deutschland wieder an. Zur Zeit sind die Zahlen sogar höher als zur gleichen Zeit im Vorjahr, als noch kein Impfstoff zur Verfügung gestanden hatte. Doch immerhin haben sich bisher 60 Prozent der Deutschen vollständig geimpft und fordern deshalb auch zurecht weiter Erleichterungen. In Hamburg hat man nun eine neue Corona-Verordnung verabschiedet, die auf der freiwilligen 2G-Regelung beruht. Dort dürfen zukünftig wieder Genesene und Geimpfte in Bars und Clubs feiern. Und die Wirte, die die Vorgabe einer 2G-Regel in ihren Lokalen machen, dürfen dafür dann wieder mehr Gäste empfangen. Kein Wunder also, dass Hamburgs Oberbürgermeister Peter Tschentscher am Dienstagabend in der Talkshow von Markus Lanz im ZDF Werbung für dieses Vorgehen machte. Er selbst bezeichnete die 2G-Regel als ein "wichtiges Element, das in der aktuellen Phase der Pandemie auch angemessen sei". Kritik am Hamburger Konzept gab es allerdings vom bekannten Virologen Hendrik Streeck.