Europäische Raumfahrt-Agentur (ESA) hat ihn bereits vor Jahren in ihre Risikoliste aufgenommen. Ein Einschlag im Mai 2022 ist möglich, doch noch relativ unwahrscheinlich. Die Chancen auf eine solche Katastrophe werden von den Wissenschaftler mit 1:4000 berechnet. Für eine solches Ereignis müsste der Asteroid seine Flugbahn leicht ändern, was immer wieder vorkommt.
Erst im September 2019 war ein Mega-Asteroid von der doppelten Größe des Empire State Building in New York an der Erde vorbeigerauscht. Und dies wird nun vermutlich auch wieder im Fall des Asteroiden 2009JF1 geschehen, der wohl erneut knapp an der Erde vorbeirauschen wird. Doch Asteroiden-Einschläge kommen häufiger als angenommen vor. Aus diesem Grund suchen die Wissenschaftler auch mit vereinten Kräften nach einem Rettungsplan für ein solches Ereignis. So wurde erst im Oktober 2020 eine Sonde zu den sogenannten Didymos-Asteroiden geschickt. Diese werden der Erde bis auf 16 Millionen Kilometern Entfernung nahe kommen. Die Sonde soll Proben auf den Asteroiden sammeln. Eine andere Sonde soll 2022 dann kontrolliert auf Didymos aufprallen. Mit diesem Test soll erforscht werden, ob es möglich ist, Asteroiden von ihrem Kurs abzubringen. Denn die Forscher sind sich sicher, dass das Szenario eines Einschlags zu 100 Prozent realistisch ist. Schon 2024 soll dann eine Mission der Europäische Weltraumorganisation mit dem Namen Hera starten. Dann soll eine weitere Sonde Anfang 2027 den Asteroiden Dimorphos besuchen, um diesen genauer zu vermessen und mehr über seine Zusammensetzung zu erfahren.