Lockdown für Ungeimpfte kommt! Erstes Bundesland macht Ernst - Planung auch bundesweit!

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Lockdown für Ungeimpfte kommt! Erstes Bundesland macht Ernst - Planung auch bundesweit!

News (1 / 1) 29.08.2022 23:34 / Peter Symbolbild imago


Überraschender Vorstoß aus Baden-Württemberg! Sollte diese Initiative tatsächlich angenommen werden, dann könnte es für die ungeimpften Menschen in Deutschland ungemütlich werden - und vielleicht auch wieder für Geimpfte! Lockdown für Ungeimpfte geplant - so ist der Stand.

Baden-Württemberg plant Lockdown für Ungeimpfte

Offenbar plant man in Baden-Württemberg eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen wenn mehr als 200 Intensivbetten im Bundesland mit Covid-19-Patienten belegt seien. Bei mehr als 300 belegten Intensivbetten solle dann 2G statt 3G gelten. Dann würden auch negativ getestete Personen keinen Zutritt mehr zu Retaurants und Verranstaltungen erhalten. Zudem machte der CDU-Chef von Baden-Württemberg, Thomas Strobl (61), klar, dass man bei hohen Inzidenzen unter den ungeimpften Menschen nicht tatenlos zusehen könne: "Wenn es auf die Intensivstationen durchschlägt, muss man handeln. Es wäre falsch, dann alle in Mithaftung zu nehmen, auch die Geimpften – deshalb wird es für Ungeimpfte andere Regeln geben als für Geimpfte“, glaubt der CDU-Politiker. Aktuell sind in ganz Baden-Württemberg 100 Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt. Allerdings könnte der Grenzwert von 200 Patienten für erste Einschränkungen bereits in einer Woche erreicht werden. Während der 2. und 3. Corona-Welle waren jeweils 600 Intensivpatienten mit Covid-19 in Baden-Württemberg versorgt worden.

Initiative erhält Unterstützung aus anderen Bundesländern

Auch beim bayrischen Gesundheitsminister Klaus Holetschek (56, CSU) findet die Initiative aus Baden-Württemberg Zuspruch. Dort will man ebenfalls über künftige Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen nachzudenken, "um das Gesundheitssystem zu schützen“. Lobend äussert sich auch der Virologe Klaus Stöhr (62): "Endlich einmal Krisenkommunikation, bei der vorab Grenzwerte und die dazugehörigen Bekämpfungsschritte genannt werden.“ Grundsätzlich würde auch Gesundheitsexperte Karl Lauterbach (58, SPD) diese Maßnahmen für Ungeimpfte befürworten. Allerdings kritisierte er, dass die in Baden-Württemberg erstellten Regeln zu tief in das Privatleben der Bürger eingreifen würden. "Das sollten wir erst machen, wenn die Hamburger Variante nicht ausreicht“, vertritt Lauterbach eine unterschiedlicher Meinung. Die Hamburger 2-G-Regel sieht vor, dass Restaurants oder Kinos freiwillig nur Geimpfte und Genesene einlassen. Bei 56 Prozent der Deutschen stößt dieses System auf Zustimmung.