Seit Tagen versinkt die afghanische Hauptstadt Kabul im absoluten Chaos. Nun wurde ein Deutscher, der versucht hatte sich zum Flughafen durchzuschlagen, auf dem Weg dorthin angeschossen. Bei dem Mann handelt es sich um einem Zivilisten. Die Lage in Kabul wird immer unübersichtlicher!
In den letzten Tagen werden von der Bundesregierung sowohl Deutsche als auch afghanische Ortskräfte evakuiert. Unterdessen entwickelt sich der Weg zum Flughafen für viele Betroffene zu einem lebensgefährlichen Unternehmen. Nun wird bekannt, dass auch ein deutscher Staatsbürger auf dem Weg zum Flughafen angeschossen worden ist. "Er wird medizinisch versorgt, es besteht aber keine Lebensgefahr", erklärte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer am Freitag in Berlin. "Und er wird bald ausgeflogen werden", fügte Demmer an, die bestätigte, dass es sich bei der verletzten Person um einen Zivilisten handele. Rund um den Flughafen herrscht das Chaos. Tausende Menschen versuchen auf das Flughafengelände zu gelangen. Der Flughafen verfügt sowohl über einen militärischen als auch einen zivilen Bereich. Immer wieder feuern die Taliban Schüsse in die Luft ab oder versuchen die Leute mit Peitschen zu vertreiben.