Langsam nehmen die Verschwörungstheorien der Impfgegner immer bizarrere Züge an. Nun fürchten sich die Impfgegner gar vor "verdorbenem Blut". Denn jetzt verweigern einige von ihnen sogar Bluttransfusionen, weil sie fürchten von dem Blut geimpfter Spender verseucht zu werden.
Seit dem Beginn der Corona-Pandemie haben sowohl Impfgegner als auch Verschwörungstheoretiker immer wieder falsche Meldungen um das Coronavirus und die entwickelten Impfstoffe verbreitet. Und nun wurde offenbar eine Fehlinformation in den sozialen Medien gestreut, die dafür sorgt, dass sich viele ungeimpfte Menschen in den USA nicht für eine lebensrettende Bluttransfusion entscheiden. Denn diese haben offenbar Angst davor, dass Blut von geimpften Spendern zu akzeptieren, wie nun die Fachzeitschrift "Kaiser Health News" berichtet. Die Impfgegner befürchten offenbar, dass das Blut von Geimpften "verdorben" sei. Außerden fürchten sie sich so mit dem Virus zu infizieren oder den Impfstoff sowie Mikrochips auf diese Weise ungewollt zu erhalten. Viele der Impfgegner bitten ihre Ärzte nun bereits darum, nicht mit dem Blut einer geimpften Person behandelt zu werden. Dies sei in der Praxis jedoch nicht umsetzbar, bestätigen die Ärzte. Denn ein Großteil der Blutreserven in den USA stammt nun mal von geimpften Menschen. Außerdem wird dies bei der Blutspende auch nicht unterschieden.