Hoffnung! Neues Wunder-Medikament gegen das Coronavirus - Göttinger Wissenschaftler untersuchen Wundermittel Molnupiravir

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Hoffnung! Neues Wunder-Medikament gegen das Coronavirus - Göttinger Wissenschaftler untersuchen Wundermittel Molnupiravir

News (1 / 1) 19.08.2022 23:34 / Günter Symbolbild imago


Ein neues Medikament macht Hoffnung im Kampf gegen das Coronavirus. In den den USA wurde das Medikament, das sehr gut gegen das Coronavirus helfen soll, bereits in großen Dosen vorab gekauft. Diesen Einkauf hat sich die US-Regierung jetzt eine Milliarde Euro kosten lassen. Nun gehen deutsche Forscher aus Göttingen der Frage nach, wie gut das Medikament Molnupiravir tatsächlich wirkt.

Neues Wundermittel gegen Corona wird getestet

Auf der ganzen Welt versuchen Forscher das Coronavirus zu verstehen, um ein wirkungsvolles Medikament herzustellen. Gar nicht so einach, denn das Virus besteht aus gut 30.000 molkekulären Teilchen. "Mehr gibt es in keinem RNA-Erbgut auf der ganzen Welt“, erklärt Molekularbiologe Prof. Patrick Cramer (52). Vor allem die Komplexität des Coronavirus sorgt dafür, dass es so schwierig ist ein wirksames Medikament zu finden. "Eine so lange Kette lässt sich kaum fehlerfrei kopieren, wenn nicht eine Fehlerkorrektur-Funktion eingebaut wäre“, verdeutlicht Prof. Cramer vom Max-Planck-Institut in Göttingen. Offenbar kann das Virus etwaige Fehler beim Kopieren selbst beheben. Aus diesem Grund soll das Virus in der Lage sein zu entdecken, wenn ein antiviraler Wirkstoff versucht, den Kopierprozess zu sabotieren. In diesem Fall stoppt das Virus den Prozess, behebt den Fehler und setzt dann die Abschrift der Erbgutinformationen fort. Aus diesem Grund ist es schwierig das Virus auszutricksen. Nun haben Cramer und weitere Forscher erst einmal versucht herauszufinden, wieso das Mittel Remdesivir keinen Erfolg gegen das Virus hatte. Remdesivir schaffte es bei der Verdopplung einen Strang in das Virus-Erbgut einzuschleusen. Dieser sollten den Prozess zum Stoppen bringen. "Aber der Motor stockt nur kurz bei der Vervielfältigung als ob etwas Sand ins Getriebe gekommen ist“, schildert Cramer die Ergebnisse seiner Forschung. Anschließend vervielfältigt sich das Virus weiter.

Wissenschaftler Molnupiravir wird nun getestet