In den letzten Jahren werden immer mehr Menschen in Deutschland von der sogenannten Kriebelmücke gebissen. Deren Bisse sorgen für schmerzenden Wunden, die für die Betroffene ein Problem darstellen. Doch in einigen Fällen könnte dieser Biss noch weit bedrohlichere Folgen haben.
Beim Anblick der Kriebelmücke erkennt man zunächst keine besondere Gefahr. Denn mit einer Größe von rund 5 Milimetern ähnelt die Mücke einer ganz gewöhnlichen Fliege. Doch diese Insekten , können auch Menschen attackieren und dabei sogar schlimme Folgen verursachen. Die Kriebelmücken taucht bereits seit längerer Zeit in Deutschland auf, obwohl die Mückenart eigentlich ursprünglich aus Skandinavien kommt. Dort breiten sich die Mücken in der Nähe von Flüssen und Bächen aus, wo sie auch ihre Eier ablegen. Mittlerweile haben sich die Tiere aber auch in ganz Europa weiterverbreitet. Alleine in Deutschland gibt es bereits 50 Arten von Kriebelmücken. Die weiblichen Kriebelmücken verbeissen sich meist in Weidetieren wie Kühen oder Pferden. Doch manchmal holen sie sich das Blut von Menschen, um damit ihre Eier zu produzieren. Dabei stechen die Mücken nicht wie andere Insekten, sondern öffnen die Haut mit ihren Zähnen und saugen das austretende Blut dann ab. Dabei sondern die Mücken aber einen Speichel ab, der verhindert, dass das Blut der Wunde gerinnt.