in Afghanistan eingetroffen Elite-Krieger aus dem baden-württembergischen Calw hatten dort fast 20 Jahre lang Terroristen gejagt. Sie waren auch bei der Rettungaktion der deutschen Diplomaten im Einsatz, als die Taliban das deutsche Konsulat in Mazar-e Sharif angegriffen hatten.
Die nun in Afghanistan befindlichen Fallschirmjäger aus Seedorf waren ebenfalls bereits öfter dort als Kampftruppe im Einsatz gewesen und hatten sich in diesem Zusammenhang auch Häuserkämpfe mit den Taliban geliefert. Vor Jahren waren beim schrecklichen Karfreitagsgefecht insgesamt drei deutsche Fallschirmjäger aus Seedorf bei Isa Khel gefallen. Nun befinden sich die Einheite schwer bewafnet in Kabul, um die restlichen Bundesbürger aus dem Land zu schaffen. Die deutschen Soldaten werden bei ihrem Einsatz von eigenen JTACs (Joint Terminal Air Controller) unterstützt. Dies erlaubt ihnen im Falle eines Angriffs der Taliban zusammen mit US-Drohnen oder Hubschraubern Luftschläge zur Verteidigung zu koordinieren. Bleibt zu hoffen, dass die Rettungsaktion ohne menschliche Opfer durchgeführt werden kann.