Das verheerende Hochwasser Mitte Juli in Rheinland-Pfalz hat nicht nur für große Zerstörung gesorgt. Außerdem legten die Wassermassen in verschiedenen Teilen des Bundeslandes Munition aus dem 2. Weltkrieg frei. Insgesamt 350 Kilogramm an Munition musste vom zuständigen Kampfmittelräumdienst vernichtet werden.
Durch die Kraft des Hochwasser waren in einigen Teilen von Rheinland-Pfalz Kampfmittel aus dem 2. Weltkrieg freigelegt worden. Dazu zählten vor allem Patronen, Granaten, Pyrotechnik und eine Bombe, die allerdings keine Explosivstoffe mehr enthalten hatte. Der Fund dieser Kampfmittel war am Dienstag von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Trier gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) bestätigt worden. Alleine im besonders stark von der Flut betroffenen Ahrtal habe es im letzten Monat 22 Funde gegeben.