"Angela Merkel und die Flüchtlinge": Das erwartet die Zuschauer

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"Angela Merkel und die Flüchtlinge": Das erwartet die Zuschauer

Stars (1 / 1) 28.12.2020 17:00 / Silia Symbolbild ZDF / Hans-Joachim Pfeiffer


"Marsch der Hoffnung"

Anders als man bei dem Thema vielleicht denken könnte, spielt "Wir schaffen das!" - jener verkürzte Satz von Angela Merkel (65), den sie in der Bundespressekonferenz am 31. August 2015 bezüglich der Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland geäußert hatte - in dem Dokudrama keine Rolle. "Stunden der Entscheidung - Angela Merkel und die Flüchtlinge" (4.9., 20:15 Uhr, ZDF) setzt genau vier Tage später, am 4. August 2015 um 7:30 Uhr, an.

Von da an werden die dramatischen und folgenreichen 24 Stunden rekonstruiert, in denen sich Angela Merkel schlussendlich dazu entschied, Tausende Flüchtlinge einreisen zu lassen, die sich zuvor vom Budapester Ostbahnhof (Ungarn) aus über Österreich zu Fuß auf den langen Weg nach Deutschland gemacht hatten.

Der dokumentarische Teil

Im dokumentarischen Teil des Dokudramas kommen zahlreiche politische Hauptakteure von vor vier Jahren sowie Zeitzeugen und Experten zu Wort: Sigmar Gabriel, Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler (2013-2018), Thomas de Maizière, Bundesminister des Innern (2013-2018), Gerhard Schindler, Präsident des Bundesnachrichtendienstes (2012-2016), Peter Tauber, Generalsekretär der CDU (2013-2018), Reinhold Mitterlehner, Vizekanzler der Republik Österreich (2014-2017) und Manfred Schreiner, Leiter Landesleitzentrale Burgenland (Major).

Neben Journalisten, die damals live vor Ort waren, beschreibt unter anderem auch Mohammad Zatareih, Flüchtling aus Syrien und Initiator des "March of Hope", die Gedanken, Entscheidungen und Geschehnisse von damals aus seiner Perspektive.

Die Spielszenen