Ministerpräsidentin Schwesig bestätigt: Lässt ihren Sohn nicht impfen - das ist der Grund!

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Ministerpräsidentin Schwesig bestätigt: Lässt ihren Sohn nicht impfen - das ist der Grund!

News (2 / 1) 15.08.2022 23:34 / Frank Symbolbild imago


Manuela Schwesig spricht über die Impfungen

Als Ministerpräsidentin geht die SPD-Politikerin natürlich mit guten Beispiel voran und hat sich natürlich bereits impfen gelassen. "Wir erleben das Gleiche wie viele andere Familien: Mein Mann und ich sind geimpft, die Kinder nicht: Für meine fünfjährige Tochter gibt es noch keinen Impfstoff, aber wir diskutieren fast jeden Tag, ob unser 14-jähriger Sohn geimpft werden soll. Die Kinderärztin rät uns abzuwarten, weil noch keine Impfempfehlung der Stiko für Jugendliche vorliegt", plaudert Schwesig aus dem Nähkästchen. Dabei verrät die Ministerpräsidentin auch, dass ihr Sohn sich sehr gerne impfen lassen würde. "Er möchte geimpft werden. Aber es bleibt eine schwierige Entscheidung, wenn es keine offizielle Impfempfehlung gibt. Ich weiß, dass es vielen Eltern auch so geht, und verstehe das gut. Eines können wir Erwachsene selbst tun, um die Kinder zu schützen: uns impfen lassen", empfiehlt die beliebte Politiikerin, die neben Appellen an die Bundesbürger auch noch andere Maßnahmen sieht, um mehr Bürger von der Notwendigkeit der Impfungen zu überzeugen: "Statt zu drohen, sollten wir die Menschen mit Argumenten überzeugen", glaubt Schwesig, die eines der Probleme darin sieht, dass bei vielen Menschen fragen zur Impfung offen bleiben, die von Seiten der Politik besser geklärt werden müssten. Aus diesem Grund will die Politikerin nun auch diejenigen Bürger in ihrem Bundesland direkt anschreiben, die sich bisher nicht gegen das Virus impfen gelassen haben.

Die SPD-Politikerin Manuela Schwesig äussert sich zu ihrer Zukunft

Im September stehen für Schwesig die Landtagswahlen an, wo sie als Ministerpräsidentin wiedergewählt werden will. In Mecklenburg-Vorpommern hat Schwesig zuletzt mit 26 Prozent der Stimmen deutlich bessere Karten als Kanzlerkandidat Olaf Scholz dem wohl lediglich 19 Prozent de Menschen in dem nordostdeutschen Bundesland ihre Stimme geben werden. Woran liegt das? "Wir wollen in Mecklenburg-Vorpommern noch zulegen und bei der Landtagswahl stärkste Partei werden. Und ich bin mir sicher, dass die SPD mit Olaf Scholz im Bund ihre Werte noch kräftig steigert. Denn es kommt auf den Kanzler an. Im Gegensatz zu seinen Mitbewerbern hat Olaf Scholz die Erfahrung und das Können fürs Kanzleramt. Er ist robust, krisenerfahren und hat einen Plan", lobt Schwesig den SPD-Kanzlerkandidaten. Zudem erteilte Schwesig den Gerüchten eine Absage, dass sie auf den SPD-Parteivorsitz spekuliere. "Ich bin die Frau für Mecklenburg-Vorpommern, ich bin gerne Ministerpräsidentin und möchte es bleiben", legt Schwesig ihre Prioritäten klar fest.