Die Länderkonferenz hat sich mit der Kanzlerin auf neue, knallharte Corona-Maßnahmen geeinigt - vor allem Ungeimpfte wird es jetzt hart treffen - somit aber auch die Kinder! Ist das fair und muss dieser Druck auf Kinder wirklich sein? Hier die Maßnahmen
Die Spitzen von Bund und Ländern haben sich am Dienstag auf eine Reihe von Corona-Maßnahmen verständigt, um eine vierte Infektionswelle nach den Ferien abzuwenden. Die wichtigsten Neuerungen: Die kostenlosen Corona-Bürgertests werden am 11. Oktober abgeschafft, die Getesteten werden selbst zur Kasse gebeten. Zugleich kommen auf die noch nicht Geimpften ab 23. August verschärfte Testvorschriften zu, wenn sie Angebote in Innenräumen wahrnehmen wollen.
Ziel der Beschlüsse von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Regierungschefinnen und -chefs der Länder ist es, mehr Menschen zur Impfung zu bewegen. Die Gruppe der Ungeimpften sei "noch zu groß", sagte Merkel. "Wir werden weniger Infektionen haben, wenn wir mehr Geimpfte haben."
Die Stoßrichtung der Beschlüsse ist klar: Sie zielen darauf ab, den Druck auf all jene zu erhöhen, die sich trotz verfügbarer Impfangebote nicht gegen das Virus immunisieren lassen. Bund und Länder brachten dafür die so genannte "3G"-Regel auf den Weg: Zugang zu Innenraum-Angeboten soll nur bekommen, wer geimpft, genesen oder getestet ist.
Für Ungeimpfte gilt ab dem 23. August eine erweiterte Testpflicht in Innenräumen: Sie müssen dann einen negativen Test vorlegen, um als Besucher in Krankenhäuser und Altenheime zu kommen, um in Restaurants oder Kneipen zu dürfen oder ins Kino, zum Friseur oder zum Sport im Innenbereich.