Feuerkessel Südeuropa! Brände bis an den Strand - Touristen-Orte bedroht - es toben schwere Waldbrände!

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Feuerkessel Südeuropa! Brände bis an den Strand - Touristen-Orte bedroht - es toben schwere Waldbrände!

News (1 / 1) 05.08.2022 23:36 / Olga Symbolbild imago


Die seit Wochen herrschende Hitze in Südeuropa begünstigt schwere Waldbrände in vielen Urlaubsregionen des Mittelmeeres. Zum Teil haben die Flammen bereits die Touristenstrände erreicht. Fast keines der europäischen Urlaubsländer bleibt von den Flammen verschont. Mehr als 1.000 Feuer bedrohen die Touristen in den verschiedenen Urlaubsregionen.

Waldbrände in der Türkei noch immer außer Kontrolle

Seit Wochen leiden vor allem die Menschen an der östlichen Mittelmeerküste unter enormer Hitze. Kein Wunder also, dass in den Urlaubsgebieten in Griechenland, in der Türkei und in Süditalien auch insgesamt mehr als 1.000 Brände wüten und für Verwüstung sorgen. Die meisten Brandherde wurden in Italien und der Türkei gezählt, doch auch in Griechenland ist sie Situation für Touristen und Einheimische gefährlich. Im türkischen Antalya liegen die Temperaturen bereit seit dem 27. Juli durchgehend über 40 Grad, was

die Brände natürliche weiter begünstigt. Auf Satellitenbilder lässt sich das Ausmass der Brände in der Türkei beobachten. Und dies beeinträchtig natürlich den Tourismus. Nach der Corona-Pandemie erholen sich die Besucherzahlen erst ganz leicht und die Brände dürften weitere Reisende erst einmal abschrecken. Offenbar handelt es sich um die intensivsten Brände seit vielen Jahren. Aktuell gibt es mehr als 160 Brandherde in der Türkei, die zum Teil auch die Touristengebiete bedrohen. Seit Tagen kämpfen die Einsatzkräfte gegen Brände in den Tourismusregionen der Provinzen Antalya und Mugla. Bisher sind die Feuer nicht unter Kontrolle. Am Mittwoch hatten die Flammen gar auf ein Kohlekraftwerk in Milas übergegriffen. Zuvor war zum Glück explosives Material von der Anlage entfernt worden.

Keine Besserung der Lage in Aussicht

Noch immer gibt es keine Entwarnung. Wie Doganay Tolunay, Forstingenieur an der Universität von Istanbul bestätigt, sind bis zum jetzigen Zeitpunkt gut 100.000 Hektar Land von den Bränden konsumiert worden. In der Provinz Mugla waren mehr als 2.000 Häuser beschädigt worden. Insgesamt 16.000 Menschen waren vor den Feuern geflohen und mussten nach Angaben des türkischen Innenministerium in Notunterkünften untergebracht werden. Noch mehr Schäden sollen die Brände in Antalya angerichtet haben. Bisher meldet die türkische Regierung den Tod von acht Menschen durch die Flammen. Durch das Feuer in den Urlaubsregionen an den Küsten fürchtet man bei den türkischen Behörden erneut schwere Einbußen für den Tourismus.