"Promi Big Brother": So denkt Sylvia Leifheit nach ihrem Aus über Joey

Seite 1 / 2

"Promi Big Brother": So denkt Sylvia Leifheit nach ihrem Aus über Joey

Stars (1 / 1) 28.12.2020 16:51 / Tim Symbolbild SAT.1


Die Ex-Bewohnerin im Interview

Sänger Joey Heindle (26) hatte bereits laut darüber nachgedacht, "Promi Big Brother" freiwillig zu verlassen. Dennoch wählten die Zuschauer an Tag elf Schauspielerin Sylvia Leifheit (43) raus. Nach ihrem emotionalen Auszug erzählt sie im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news unter anderem, warum sie bei Joey "hin- und hergerissen" sei, was sie ihm raten würde und ob ihre zurückhaltende Art ein Indiz dafür war, dass sie sich im Camp nicht wohlgefühlt hat.

Sie haben unter Tränen das Camp verlassen. Wie geht es Ihnen heute?

Sylvia Leifheit: Es geht mir gut. Ich hoffe, dass alle mitbekommen haben, dass ich mich relativ gut wieder sammeln kann. Und das habe ich auch. Ich habe sehr gut geschlafen.

Finden Sie es unfair, dass Joey weiterhin drin sein darf, obwohl er sogar freiwillig gehen wollte?

Leifheit: Ich gönne es ihm, wenn er wirklich drinbleiben will. Ich bin allerdings ein bisschen hin- und hergerissen, weil ich es mir die ganze Zeit zu Herzen genommen habe, wenn ein Mensch zu mir sagt, dass er sich unwohl fühlt und unglücklich ist. Ich sitze nun etwas zwischen den Stühlen und weiß nicht so ganz, wie ich das werten soll. Will er bleiben? Dann soll er das richtig kommunizieren und nicht sagen, dass er gehen will. Denn ich habe das ernst genommen.

Sie hatten sehr eindringliche Gespräche mit Joey. Was würden Sie ihm raten?

Leifheit: Ich bin mir ein bisschen unsicher, ob die Medienlandschaft das Richtige für ihn ist. Er ist definitiv ein Kämpfer. Wenn er seine Kräfte auch im normalen Leben einsetzen würde, glaube ich, wäre das für ihn sinnvoller. Da wäre er in einem geschützten Rahmen. Hier befindet er sich in einem Haifischbecken und tut sich zusätzlich Sachen an, die er eigentlich vermeiden könnte. Wenn er einfach nur singen würde und sich auf keine Reality-Shows einlassen würde, was er ja selbst schon gesagt hat, wäre das ein großer Schritt in die richtige Richtung.

Sie wirkten stets zurückhaltend. Haben Sie sich in der Gruppe nicht wohlgefühlt?

Leifheit: Ich habe mich total wohlgefühlt. Es wäre schade, wenn der Eindruck entstanden ist, das sei nicht so gewesen. Ich war mit Herz und Seele dabei und bin voll und ganz eingetaucht in das Format. Aber womöglich haben das die Kameras nicht so eingefangen wie diejenigen, die rumgebrüllt haben.

Von Ihnen gab es auch keine Läster-Attacken. Wie haben Sie die Lästereien von Chris empfunden?

Sylvia Leifheit: Ich betone bei Chris immer wieder gerne, dass er mir gegenüber überhaupt nichts Negatives gesagt hat. Er war auch sehr respektvoll den anderen Menschen gegenüber, bei denen er diese Art an den Tag gelegt hat. Ich habe es als Katalysator empfunden und finde es sehr schade, dass er da so war.