Die Impfkampagne in Deutschland schreitet immer weiter voran. Schon bald soll es möglich sein, dass genügend Impfstoff vorhanden ist, um alle Menschen in Deutschland zu impfen. Dann hätte jeder Bundesbürger die Möglichkeit sich mit einer Impfung gegen eine schwere Erkrankung durch das Coronavirus zu schützen. Aus diesem Grund werden jetzt auch die Rufe immer lauter, die eine Aufhebung sämtlicher Corona-Maßnahmen fordern.
Eine der Forderungen lautet unter anderem, dass es zukünftig dann keinen Corona-Lockdown mehr für geimpfte Personen geben soll.
"Wenn alle ein vollständiges Impfangebot erhalten haben und die Impfung vor schweren Verläufen auch neuerer Varianten schützt, müssen wir unsere Corona-Maßnahmen schrittweise wieder zurücknehmen“, hate zum Beispiel der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) in der "WELT am SONNTAG" gefordert. Dies sieht auch der CSU-Generalsekretär Markus Blume ähnlich: "Mit dem Impfschutz für alle endet auch die Zeit der Beschränkungen für alle“, glaubt Blume. Ab diesem Zeitpunkt müsse die Gesamtverantwortung dann vom Staat wieder auf die einzelnen Bürger übergehen. "Wenn jeder ein Impfangebot bekommen hat, werde kaum ein vollständig Geimpfter die Einschränkung seiner Grund- und Freiheitsrechte weiterhin akzeptieren“, ist sich der Hamburger CDU-Chef Christoph Ploß sicher.