Vor allem wegen der Corona-Pandemie war der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach während seiner Amtszeit als Bundestagsabgeordneter fast täglich in den Medien vertreten und fungierte während der gesamten Pandemie als "Corona-Erklärer". Nun bringt sich Lauterbach schon einmal vorsichtshalber für einen neuen Posten ins Gespräch, den der SPD-Politiker nach der Bundestagswahl gerne ausüben würde.
Schon lange vor der im Herbst stattfindenen Bundestagswahl hat der SPD-Politiker und Epidemiologe Karl Lauterbach jetzt öffentlich sein Interesse an einem bestimmten Kabinettsposten in der nächsten Bundesregierung angekündigt. "Das Amt des Gesundheitsministers finde ich nach wie vor sehr reizvoll", erklärte Lauterbach bei einem Interview mit dem Magazin "Der Wir". In dieser Hinsicht sei er "recht zuversichtlich", dass ihn "diese Aufgabe nicht überfordern würde", gibt der 58-jährige Politiker zu Protokoll. Bleibt abzuwartn, wie die SPD bei der nächsten Bundestagswahl abschneiden wird. "Ich hoffe, dass die SPD im Herbst so gut abschneidet, dass wir endlich wieder das Gesundheitsministerium besetzen können", hofft Lauterbach. Allerdings sehen die aktuellen Umfragen nicht gerade rosig aus. Das Trendbarometer von RTL und ntv sieht die SPD im Augenblick gerade mal bei 15 Prozent. Damit währen die Sozialdemokraten gerade einmal die drittstärkste Partei hinter der CDU/CSU mit einem Anteil von 30 Prozent und den Grünen, die aktuell bei rund 19 Prozent liegen.