Lolli-Tests an Schulen beweisen: Ansteckungsgefahr an den Schulen gering

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Lolli-Tests an Schulen beweisen: Ansteckungsgefahr an den Schulen gering

News (1 / 1) 02.07.2022 23:33 / Frank Symbolbild imago


Immer mehr Daten deuten darauf hin, dass die Schulen in diesem Frühjahr zu keinem Zeitpunkt Treiber der Pandemie gewesen sind. Den Beweis dafür liefert nun eine Studie der Universitätsmedizin Halle.

Studie beweist: Geringe Ansteckungsgefahr in Schulen

Bei der Studie der Universitätmedizin Halle waren insgesamt an 85 verschiedenen Schulen im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt im Zeitraum von zwei Wochen vor den Osterferien und zwei Wochen danach insgesamt 2000 Schüler getestet worden. Dreimal pro Woche wurde dazu unter Aufsicht ein sogenannter "Lolli-Test“ durchgeführt. Dazu mussten die Schüler kurz husten, dann das Sekret auf der Zunge sammeln und anschließend das Teststäbchen fünfmal auf der Zunge drehen. Danach waren die Tests dann analysiert worden. "Es wurden wenige positive Kinder identifiziert und es gab andererseits keine Hinweise darauf, dass Covid-19 Fälle übersehen worden sind. Auch gab es – gemessen an der Anzahl der Tests – nur sehr wenige falsch positive Ergebnisse“, erklärt der Leiter der Studie, Prof. Thomas Frese, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin der Universitätsmedizin Halle (Saale). "Dies alles belegt, dass die Schulen keine Hotspots für Covid-19-Infektionen sind“, verdeutlicht der Mediziner.