Schon 2019 hatten sich die Autohersteller mit der EU darauf geeinigt den CO2-Ausstoß ihrer Fahrzeuge zu verringen. Doch offensichtlich gehen die Bemühungen der Autoindustrie den Politikern der EU nicht weit genug. Auch wenn das Flottenziel mittlerweile bei nur noch 95 Gramm CO2 pro Kilometer liegt. Nun fordert die EU-Kommision eine deutlich stärkere Reduzierung beim CO2-Ausstoß.
Plant die EU-Kommision drastische Schritte für die Autoindustrie? Dies legt ein Entwurf der EU-Kommission nahe, der allerdings erst am 14. Juli offiziell vorgestellt werden soll. Darin fordern die EU-Politiker eine weit stärkere Reduzierung beim CO2-Ausstoß von der Autoindustrie. In dem Beschlusspapier werden zwar keine konkreten Zahlen genannt, doch es gilt als beschlossene Sache, dass die CO2-Werte weiter gesenkt werden sollen. Das Politmagazin Politico will erfahren haben, hat die EU-Kommission das ehrgeizige Ziel, dass bis zum Jahr 2030 rund 60 Prozent weniger CO2 von den Fahrzeugen produziert werden soll. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen künftig noch schärfere Vorschriften gelten. Ab 2035 soll der CO2-Ausstoß dann sogar um 100 Prozent reduziert werden. Im Klartext bedeutet dies, dass die PKW-Flotten dann gar kein CO2 mehr produzieren dürften.