Neben Eigenproduktionen und exklusiven Serien wie "Get Shorty" oder "The Handmaid's Tale" gibt es bei MagentaTV besonders US-Serien wie "The Walking Dead" oder auch "Prison Break" zu sehen. Zudem können Kunden 75 TV-Sender streamen und auf viele Inhalte der Öffentlich-Rechtlichen zugreifen - darunter "Schimanski" oder auch der "Tatort". Nach 30 kostenlosen Tagen kostet das Angebot 7,95 Euro im Monat.
Gaming im LivestreamAuch Livestreams aus dem Bereich Gaming erfreuen sich mittlerweile größter Beliebtheit, egal ob von Turnieren oder einzelnen Spielern. Der 2014 von Amazon aufgekaufte Service Twitch ist hier der absolute Platzhirsch. Grundsätzlich können die Übertragungen kostenlos verfolgt werden, wer sein Amazon-Prime-Konto allerdings mit Twitch verknüpft, der bekommt monatlich unter anderem kostenlose Spiele und Ingame-Boni für ausgewählte Titel. Streamer können zudem auf freiwilliger Basis mit finanziellen Zuwendungen unterstützt werden.
Microsofts Service Mixer bietet - zumindest was die Streams an sich angeht - grundsätzlich sehr ähnliche Features wie Twitch, ist aber bei weitem nicht so beliebt. Daran dürfte selbst der Fakt nichts ändern, dass Ninja, einer der mittlerweile bekanntesten Gamer der Welt, seit Kurzem exklusiv bei Mixer zu sehen ist. Nur zum Vergleich: Während sich bei Mixer am Montagnachmittag rund 6.500 Menschen "Fortnite"-Streams anschauten, waren es zum gleichen Zeitpunkt bei Twitch fast 110.000 "Fortnite"-Zuschauer.
Auch YouTube sollte man nicht vergessen, denn dort gibt es ebenso Livestreams jeglicher Art. Zudem werden auf der beliebten Videoplattform eigene Originals wie "Impulse" oder "Cobra Kai" geboten, die es allerdings nur mit Premium-Mitgliedschaft voll zu sehen gibt. Die Hauptvorteile eines solchen Abos liegen aber vor allem darin, dass Videos aufs Smartphone heruntergeladen werden können, Werbung komplett wegfällt und auch eine Mitgliedschaft für YouTube Music Premium inbegriffen ist. Den ersten Monat gibt es wie so oft kostenlos, danach werden 11,99 Euro monatlich fällig.
Das kommt in der ZukunftDas ohnehin schon breitgefächerte Angebot wird sich künftig noch weiter zersplittern, denn in den kommenden Monaten drängen mindestens drei weitere große Mitspieler auf den Markt. Medien-Riese Disney startet noch im Herbst seinen hauseigenen Streamingdienst Disney+. Spätestens dann werden viele Film- und Serieninhalte bei anderen Anbietern verschwinden, denn zu Disney gehören unter anderem auch erfolgreiche Studios wie Pixar, Lucasfilm, 20th Century Fox und Marvel. In den USA wird der Service umgerechnet rund 6,20 Euro im Monat kosten, für Deutschland sind bisher keine weiteren Informationen bekannt.
Hinter dem für die USA für 2020 angekündigten Streamingdienst HBO Max steckt der Konzern WarnerMedia, dem unter anderem mehrere Fernsehkanäle wie HBO und der Comicverlag DC Comics gehören. Dort werden neben dem gerade erst angekündigten Remake von "Gossip Girl" unter anderem auch Serien wie "Friends" oder "Game of Thrones" zu sehen sein. Derzeit ist noch nicht bei allen Serien aus dem Hause klar, wo sie womöglich in Deutschland landen - oder ob es den Dienst auch bei uns geben wird. Netflix hatte zumindest bestätigt, dass "Friends" und "Pretty Little Liars" in Deutschland vorerst bei ihnen bleiben werden.
Im Herbst soll zudem angekündigt werden, wann Apple TV+ an den Start gehen soll und wieviel der Dienst der Kalifornier kosten wird. Ende März hatte man im Beisein zahlreicher Stars wie Jennifer Aniston (50) und Steven Spielberg (72) den Service angekündigt. Es befinden sich bereits einige spannende Eigenproduktionen wie "The Morning Show" oder "For All Mankind" in der Mache.