Nach Angaben der FDP kommt das Camping-Chaos nun zu einer Unzeit, weil seit Jahren ein regelrechter Aufschwung beim Camping stattgefunden habe. Seit 2011 gibt es doppelt soviele angemeldete Wohnmobile in Deutschland. Waren es 2011 gerade einmal 330.000 Fahrzeuge hat sich ihre Anzahl im Jahr 2021 auf 670.000 verdoppelt. "Für die Pfingstferien müssen einheitliche Lösungen gefunden werden“, fordert Luksic, der auch auf die Unterstützung des deutschen Tourismusverband (DTV) zählen kann. DTV-Geschäftsführer Norbert Kunz (49) erklärt gegenüber der "Bild"-Zeitung: "Es ist gut, dass der Deutschlandtourismus nach fast sieben Monaten Stillstand wieder starten kann. Gastgeber und Gäste brauchen jetzt aber vor allem eines: Klarheit und keinen Flickenteppich von 16 unterschiedlichen Landesregelungen.“ Deshalb sei es wichtig, dass die Regeln in ganz Deutschland "einfach, nachvollziehbar und praktikabel“ sein müssen.
"Die Bundesländer müssen sich jetzt unverzüglich abstimmen, sonst sieht niemand mehr durch, was wo genau gilt. Unsicherheit können wir kurz vor Start der Sommerferien nun am wenigsten gebrauchen“, fordert Kunz die Politik zur Handlung auf.