Entschieden! München bleibt weiterhin EM-Spielort - 14.500 Zuschauer sollen bei den Spielen dabei sein

Seite 2 / 2

Entschieden! München bleibt weiterhin EM-Spielort - 14.500 Zuschauer sollen bei den Spielen dabei sein

News (2 / 1) 23.04.2022 23:34 / Frank Symbolbild imago


UEFA-Boss lehnt Geisterspiele ab

Wie es scheint, hatte die UEFA auf eine Mindestanzahl an Zuschauern gedrängt. Uefa-Boss Aleksander Ceferin (53) will bei der anstehenden EM keine Geisterspiele und hatte deshalb von allen Spielorten verbindliche Zusagen dafür gefordert, dass trotz der Pandemie wenigsten eine Teilzulassung von Zuschauern möglich sein sollte. Damit werden jeweils 14.500 Zuschauern zu den Spielen der deutschen Mannschaft am 15. Juni gegen Frankreich, am 19. Juni gegen Portugal und am 23. Juni gegen Ungarn abwesend sein können. Auch beim am 2. Juli stattfindeden Viertelfinale darf die beschlossene Anzahl an Zuschauern mit von der Partie sein. Dublin und Bilbao werden als Spielorte abgesetzt. Die dort geplanten Spiele sollen nun in Sevilla und St. Petersburg stattfinden. "Trotz der aktuell negativen pandemischen Situation in Deutschland wird erwartet, dass sich die Lage bis zum Juni verbessern wird. Daher wird ein Leitszenario mit einer Mindestkapazität von 14 500 Zuschauern am Standort München für die Euro 2020 für realistisch gehalten. Die grundsätzliche Unterstützung für das Turnier wird dadurch aufrecht erhalten und mit der verantwortungsvollen Beobachtung der Entwicklung der Pandemie verbunden“, verkündete der DFB nach der Entscheidung durch die UEFA. Allerdings muss man nun darauf hoffen, dass sich die Lage der Pandemie nicht weiter zuspitzt. "Eine Anpassung des Leitszenarios durch die nationalen und/oder lokalen Behörden würde notwendig werden, falls die öffentliche Gesundheit aufgrund einer sehr nachteiligen Entwicklung von Covid-19 gefährdet ist“, stellt der DFB klar.