Angesichts der ab Samstag geltenden bundeseinheitlichen Notbremse zur Eindämmung der Corona-Pandemie, die unter anderem nächtliche Ausgangssperren vorsieht, rief Spahn die Menschen zum Durchhalten auf. Die Ausgangsbeschränkungen stünden seit Anfang März mit Beschluss von Bund und Ländern ab einer Inzidenz von 100 im Instrumentenkasten bereit und würden jetzt umgesetzt, sagte Spahn. Auch die Kontaktbeschränkungen seien "ein sehr starker Freiheitseingriff".
"Das ist hart, das fällt schwer, jedem von uns", sagte Spahn. "Aber es ist für eine Übergangszeit." Jetzt gehe es darum, die Welle zu brechen, um dann mit Hilfe von Tests deutlich mehr öffnen zu können. Spahn nannte dabei die Außengastronomie, Theater, Einzelhandel und Fußball. "Sommer klingt im April noch weit weg, aber in Wahrheit ist es nicht so weit."