Allerdings wurde auch schon die Vergabe von Fördergeldern an einen Film von Schweiger kritisiert. So flossen an "Head Full of Honey", das US-Remake von "Honig im Kopf", 495.000 Euro. Der CDU-Abgeordnete Dietrich Wersich (55) kritisierte erst kürzlich in einem Interview mit der "Hamburger Morgenpost": "Es bewerben sich so viele Filme um die knappen Gelder. Wieso bekommt ausgerechnet dieses Remake so viel Geld?" Immerhin hatte Schweiger schon 2014 für das deutsche Original 750.000 Euro von der Filmförderung Hamburg-Schleswig-Holstein bekommen. Und: Der Film spiele in den USA und in London, es werde kein Wort Deutsch gesprochen und deutsche Schauspieler kämen ohnehin "allerhöchstens in Kleinstrollen vor", so der Politiker.
Wersich wandte sich mit seinem Anliegen an den Senat. Dessen Antwort: Der Film sei gefördert worden, weil für das Remake 14 Tage in Schleswig-Holstein gedreht wurde. In diesem Zeitraum habe die Produktion 2,56 Millionen Euro in der Region ausgegeben. Zudem sei ein Remake, nach Ansicht des Senats, ein eigenständiges Produkt. Laut den Richtlinien könne deshalb erneut Geld in die Förderung fließen.