Til Schweiger (55) und die deutsche Film-Industrie sind sich nicht immer ganz grün. Im "OMR Podcast" übte der Schauspieler und Filme-Macher nun Kritik an der Filmförderung hierzulande: "Es werden hier so viele Filme gefördert, wo schon das Drehbuch einfach nur Mist ist. Da kann dann auch der Film nicht mehr spannend werden", sagte der 55-Jährige. Woran das liege, erklärte er sich so: "Das sind meistens irgendwelche verkrachten Filmproduzenten, die selber nie so richtig erfolgreich waren. Und die entscheiden dann, wer Geld bekommt."
Aber auch die Bildsprache in deutschen Produktionen stößt ihm immer wieder auf, wie Schweiger erklärt: "Schon als Kind habe ich mich geärgert, wenn ein Film scheiße fotografiert war. Es gab Filme wie 'Butch Cassidy and the Sundance Kid', bahnbrechend fotografiert. Und dann guckst Du dir irgend so einen deutschen Film an und es sieht alles so flach und armselig aus", kritisiert Schweiger. Doch auch mit sich selbst ging er durchaus hart ins Gericht. So sei sein Erfolgsfilm "Der bewegte Mann" in dieser Hinsicht auch keine Glanzleistung: "Toller Film, aber die Kamera ist so schlecht, das Licht ist so kacke. Das ist so hässlich, das sieht aus wie bei der Lindenstraße."
Kritik an Förderung von "Head Full of Honey"