James Callaghan hatte eine schwierige Amtszeit, als Streiks das Land erschütterten. Er schaffte es jedoch, die Wochengespräche mit der Königin als Augenblicke der Besonnenheit und Ruhe zu gestalten. Beide haben das offensichtlich genossen.
Margaret Thatcher (1979-1990)Margaret Thatcher war für die Königin eine der schwierigsten Ansprechpartnerinnen. Elizabeth war nicht nur irritiert vom Faible Thatchers für seltsame Handtaschen. Sie beklagte auch oft die soziale Gefühlskälte der Premierministerin - obwohl diese jedes Mal so tief knickste, wie sonst niemand. Es heißt, dass die Queen nach jedem Treffen mit der eisernen Maggie, wie Thatcher genannt wurde, zunächst einen Whisky gebraucht hätte.
John Major (1990-1997)John Major war der Mann nach Thatcher. Er hatte es also wesentlich leichter, um mit der Queen ein inniges Verhältnis aufzubauen und ging dafür auch völlig offen in die Gespräche mit der Monarchin. Major war davon so angetan, dass er sich sogar in seiner Arbeit entlastet fühlte.
Tony Blair (1997 - 2007)Die Beziehung zu Premierminister Tony Blair soll sich, wie die zu Maggie Thatcher, als schwierig erwiesen haben. Blairs Frau hatte bei seinem Amtsantritt den altbewährten Hofknicks verweigert, was die Queen ganz und gar nicht amüsiert hat. Die Monarchin legt schließlich großen Wert auf das traditionsreiche Hofprotokoll. Darüber hinaus habe sie seine forsche und bürokratische Ader immer wieder beunruhigt. Er selbst soll Elizabeth für gefühllos gehalten haben.
Gordon Brown (2007-2010)Gordon Brown war für seinen schottischen Akzent bekannt und heimste sich damit direkt einen kleinen Vorteil bei der Queen ein. Ein liebevolles Verhältnis soll zwischen den beiden dennoch nie entstanden sein. Brown erhielt nicht einmal eine Einladung zu der Hochzeit von Prinz William und Herzogin Kate.
David Cameron (2010-2016)David Cameron ist ein entfernter Verwandter der britischen Königsfamilie. Er und die Königin kannten sich bereits von klein auf. Zum ersten Mal sah sie ihn als er acht Jahre alt war, zusammen mit ihrem Sohn Prinz Edward in der Schule von Toad Hall. Auch später standen sich die beiden stets sympathisch gegenüber.
Theresa May (2016-2019)Theresa May vergrätzte die Queen gleich zu Beginn ihrer Regierungszeit. Sie belog die Monarchin, indem sie behauptet hatte, ein Abkommen mit der nordirischen Partei DUP sichergestellt zu haben - das sei schließlich die Voraussetzung für ihre Ernennung als Premierministerin gewesen. Dieses kam jedoch erst drei Wochen später zustande, was die Königin sehr verärgerte.