Der Skandal um die Schutzmasken war bereits Mitte März bekannt geworden. Seitdem ermittelt die Generalstaatsanwaltschaft München wegen Korruptionsverdachts gegen Sauter. Angeblich soll der Politiker bei den Geschäften mit überteuerten Schutzmasken eine Kommsion von 1,2 Millionen Euro von einer Treuhandfirma erhalten haben. Als der Skandal in die Öffentlichkeit gelangte, hatte der langjährige CSU-Politiker seine Ämter innerhalb der Partei niedergelegt und war auch aus der Landtagsfraktion ausgetreten. Allerdings besteht Sauter bisher darauf, "dass der Vorwurf eines Fehlverhaltens unbewiesen“ sei. Sein bei der letzten Wahl erhaltenes Landtagsmandat will der bayrischen Politiker bis zum Ende seiner Amtsperiode 2023 weiter ausüben.