Beerdigung von Prinz Philip - Harry kommt, Meghan nicht und Premierminister Johnson darf nicht!

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Beerdigung von Prinz Philip - Harry kommt, Meghan nicht und Premierminister Johnson darf nicht!

News (2 / 1) 11.04.2022 23:33 / Olga Symbolbild imago


Die rund einwöchige landesweite Trauer um den verstorbenen Herzog von Edinburgh folgt einem klaren Protokoll. Für jedes ranghohe Mitglied der britischen Königsfamilie wird noch zu Lebzeiten ein Plan für den Todesfall vorbereitet. Dass er diesmal Corona-bedingt in einigen Punkten bescheidener ausfällt als vorgesehen, dürfte Prinz Philip entgegenkommen. Er hatte sich stets eine private Trauerfeier und eine Beisetzung am Schloss Windsor gewünscht.

Ein Palastsprecher versprach aber trotz der Beschränkungen einen "würdigen Abschied von Seiner Königlichen Hoheit, der seine bedeutenden Pflichten und Dienste für die Nation und das Commonwealth hervorhebt."

Im Vereinigten Königreich wehen die Flaggen an allen Regierungsgebäuden schon seit Freitag auf halbmast. Am Samstagmittag wurde der Verstorbene dann in zahlreichen Städten und an zahlreichen Orten - von London, Cardiff, Belfast und Edinburgh über Gibraltar bis zu den Kriegsschiffen der Royal Navy - 40 Minuten lang mit 41 Kanonensalven geehrt. Salutschüsse waren auch in den Hauptstädten von Neuseeland und Australien zu hören, deren Staatsoberhaupt die Queen ist.

Bei zahlreichen Sportwettkämpfen, darunter der Champions League und dem Pferderennen Grand National, wurden Schweigeminuten eingelegt. Der Wahlkampf für die Kommunalwahlen im Mai wurde bis kommenden Samstag ausgesetzt.

Britische Presse im Prinz Philip Rausch

Philips Tod dominierte auch am Sonntag die Titelseiten der britischen Zeitungen. Waren sie am Vortag noch ausführlich auf das Ende der außergewöhnlichen Beziehung zwischen dem Prinzen und der Queen eingegangen, beherrschten nun die anderen Familienmitglieder die Berichterstattung.

Unter der Schlagzeile "Vereint in der Trauer" konzentrierte sich der "Sunday Mirror" auf das Zusammentreffen zwischen Harry und seinem älteren Bruder Prinz William.

Die meisten Blätter gingen zudem auf die ersten öffentlichen Äußerungen von Prinz Charles nach dem Tod seines Vaters ein. Mit bewegenden Worten hatte sich der 72-jährige Thronfolger am Vorabend im Fernsehen für die große Anteilnahme am Tod seines "geliebten Papas" gedankt und gesagt, er vermisse seinen Vater "ungeheuer".

Prinz Charles hatte seine Mutter bereits am Todestag ihres Manns auf Schloss Windsor besucht, am Samstag schlossen sich seine jüngeren Brüder Prinz Andrew und Prinz Edward an. Edwards Ehefrau Sophie sagte anschließend, die Königin sei einfach beeindruckend.