Der in Ungnade gefallene Filmemacher Harvey Weinstein (67) scheint einen weiteren seiner Anwälte vergrault zu haben. Wie "The New York Post" berichtet, habe sich Jose Baez (48) in einem Brief an den Obersten Gerichtshof von Manhattan gewandt und um die Entlassung aus dem Fall gebeten. Weinstein und er hätten "grundsätzliche Meinungsverschiedenheiten".
Die Bitte um die Entlassung erfolgt gerade einmal sechs Monate nach der Einstellung Baez'. Eine professionelle Beziehung zueinander scheinen die Männer in dieser Zeit nicht haben aufbauen können. Der Umgang sei sogar so schlecht, dass sie seit einem Monat nur noch über externe Anwälte kommunizieren würden, heißt es in dem Bericht. Ein weiterer Grund, warum der 48-Jährige das Anwaltsteam Weinsteins verlassen wolle, sei Geld. Der gefallene Hollywood-Mogul hätte die getroffene "Gebührenvereinbarung absichtlich missachtet".
Baez schreibe in dem Brief, dass sein Rückzug aus dem Fall nicht nur in seinem, sondern auch in Weinsteins "bestem Interesse" wäre. Ob der 67-Jährige schon einen neuen Anwalt engagiert habe, wisse er nicht. Angeblich hätte er ihm aber "ausreichend Zeit" für die Suche gegeben.