First Lady Büdenbender: Warum sie nicht Steinmeier heißt

Seite 1 / 2

First Lady Büdenbender: Warum sie nicht Steinmeier heißt

Stars (1 / 1) 28.12.2020 16:24 / Olga Symbolbild imago/Mauersberger


Deutschlands First Lady

Sie ist eine der bisher profiliertesten First Ladys Deutschlands, doch ihr Name sagt nur wenigen Bundesbürgern etwas. Elke Büdenbender (57) ist seit 2017 an der Seite von Bundespräsident Frank Walter Steinmeier (63) die erste Dame der Republik. Die ehemalige Richterin (Schwerpunkt Sozialrecht) am Verwaltungsgericht Berlin ist seit 1995 mit Steinmeier verheiratet (eine Tochter).

Bei der Hochzeit der hochqualifizierten Juristin war ihr Mann noch Ressortkoordinator der Landesregierung von Niedersachsen. Damaliger Regierungschef: Gerhard Schröder (SPD). Der schwärmte schon damals von ihr: "Selbstbewusst, intelligent, einfach toll."

Schröder wurde 1999 Bundeskanzler, und Steinmeier machte an seiner Seite Karriere: erst als Chef des Bundeskanzleramts, ab 2005 (dann unter CDU-Kanzlerin Angela Merkel) Außenminister (2005-2009 und 2013-2017).

Jetzt hat Elke Büdenbender verraten, warum sie nicht Steinmeier heißt. In einem Interview mit dem Magazin "Bunte" sagt sie: "Früher habe ich gedacht, so ein Quatsch, warum soll die Frau ihren Namen bei Heirat ändern... Ich habe meinen Geburtsnamen damals wohl eher aus einer sentimentalen Anwandlung behalten. Als unsere Tochter noch klein war, war das allerdings oft unpraktisch. Zum zehnten Hochzeitstag wollte ich meinem Mann dann das Geschenk machen, seinen Namen anzunehmen. Dann wurde er Außenminister und ich dachte: Das sieht aber jetzt so aus, als wollte ich mich an seinen Erfolg anhängen. Da habe ich es gelassen."