Interessante Ergebnisse haben eine Studie von Forschern der Universität Michigan ans Tageslicht gebracht. Denn diese legt nahe, dass auch eine ganz normale Grippe-Impfung offenbar nicht nur die Gefahr auf Ansteckung mit dem potenziell tödlichen Coronavirus erschwert, sondern oft auch einem schweren Verlauf der Infektion vorbeugt.
US-Forscher der Universität Michigan sind in ihrer Studie zu überraschenden Ergebnissen gekommen. Demnach soll eine Impfung gegen die Grippe bereits einen teilweisen Schutz gegen das Coronavirus bieten. Die Forscher hatten bei den Untersuchungen nämlich festgestellt, dass die Wahrscheinlichkeit sich mit dem Coronavirus zu infizieren bei Grippe-Geimpften signifikant geringer gewesen sei. Zwar konnte eine Ansteckung in vielen Fällen nicht immer verhindert werden, doch offenbar soll in diesen Fällen der Verlauf der Infektion auch deutlich milder gewesen sein, als bei ungeimpften Personen. Dies bestätigten die Experten um Marion Hofmann Bowman, die als Professorin für Innere Medizin und Kardiologie an der US-Universität Nichigan arbeitet.