Ist diese Mutation die tödlichste? Angst vor der Brasilien-Mutation! Neuer Rekordwert an Todesopfern erreicht

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Ist diese Mutation die tödlichste? Angst vor der Brasilien-Mutation! Neuer Rekordwert an Todesopfern erreicht

News (2 / 1) 26.03.2022 00:33 / Julia Symbolbild imago


Seit dem Start der Corona-Pandemie sind in dem südamerikanischen Land insgesamt 298.676 Menschen ums Leben gekommen, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten. Am Dienstag hatte das Land auch 82.493 Neuinfektionen gemeldet. Damit haben sich im Verlauf der Pandemie im größten Land Lateinamerikas insgesamt 12,1 Millionen Menschen mit dem Virus angesteckt. Lediglich die USA weißt höhere Infektions- und Todeszahlen auf. "Der düstere Rekord spiegelt die unkontrollierte Pandemie wieder und hebt die brasilianische Tragödie auf eine neue Stufe“, hatte zuletzt das Nachrichtenportal "G1“ geschrieben. Zudem steht das Gesundheitssystem, des Landes vor dem Zusammenbruch. In 24 von 26 Bundesstaatem sind die Intensivbetten komplett ausgelastet. "Seit Anfang März wird das Land Zeuge des Zusammenbruchs des Gesundheitssystems in Brasilien für die Versorgung von Patienten, die eine komplexe Versorgung für Covid-19 benötigen.“ Schuld daran trägt unter anderem die verantwortungslose Corona-Politik von Präsident Jair Bolsonaro.

Bolsonaro zieht über Impfstoffe her

Vor allem hat der brasilianische Präsident offenbar kein Vertrauen in die Impfstoffe. Über den Impfstoff des chinesischen Unternehmens Sinovac lästerte Bolsonaro noch vor kurzem abwertend als "chinesische Impfung". Selbst der Biontech-Impstoff kommt bei Bolsonaro schlecht weg. Angeblich befürchtet der Präsident nach Medienberichten gar sich in einem Kaiman zu verwandeln, wenn er sich mit dem Biontech-Impfstoff impfen lässt. Offenbar hat Bolsonaro nun aber eingewilligt sich zusammen mit dem erst kürzlich ernannten neue Gesundheitsminister Marcelo Queiroga zusammen gegen das Virus impfen zu lassen. Angeblich soll die Impfung mit dem Vakzin von AstraZeneca erfolgen. Nun scheint auch der Diskurs des Politikers zu wechseln. Für die nächsten Monate will Bolsonaro nun 500 Millionen Impfdosen bis zum Jahresende beschaffen, um die Bevölkerung zu immunisieren. Allerdings wird die Kritik an Bolsonaro immer lauter. Zuletzt war es in 16 brasilianischen Städten zu Protesten gegen Bolsonaro gekommen, bei denen der Präsident offen als "Mörder“ bezeichnet wurde. Noch immer verzichtet Bolsonaro aus wirtschaftlichen Gründen auf dringend notwendige Lockdowns. Lediglich einzelne Bürgermeister und Gouverneure versuchen dringend benötigte Maßnahmen zur Eindämmung des Virus umzusetzen.