AstraZeneca - geht es morgen schon weiter? Hoffnung durch die EU - AstraZeneca könnte wieder freigegeben!

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AstraZeneca - geht es morgen schon weiter? Hoffnung durch die EU - AstraZeneca könnte wieder freigegeben!

News (2 / 1) 18.03.2022 00:36 / Silia Symbolbild imago


Noch am Montag hatte sich Gesundheitsminister Spahn optimistisch geäussert, dass eine Aussetzung der Impfungen mit dem AstraZeneca-Impfstoff vermieden werden könne. Wenige Stunden

später kam dann jedoch vom Paul-Ehrlicher-Institut die Empfehlung die Impfungen vorläufig zu stoppen. Spahn folgte dieser Empfehlung und ging damit auch auf Konfrontation zur EU-Arzneibehörde EMA. Diese empfiehlt den Impfstoff nämlich auch weiterhin und argumentiert, dass der Nutzen die Risiken bei weitem überwiegen. In Österreich hingegen wrd auch weiter mit AstraZenca geimpft. Ösi-Kanzler Kurz forderte dazu auf "alle zugelassenen Impfstoffe auch weiterhin zu verwenden“. Nun plädiert kürz für eine zügige "Klarstellung“ durch die EMA. Bereits am Freitag soll dann in Deutschland der Impfgipfel von Kanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten stattfinden, um das Impftempo in Deutschland deutlich zu erhöhen.

EU-Gesundheitsministerin fordert höheres Impftempo

Mehr Tempo bei den Impfungen fordert auch EU-Gesundheitskommisarin Kyriakides. Nach ihrer Auffassung müsse jede verfügbare Impfstoffdosis zu diesem Zweck verimpft werden. Dies erklärte Kyriakides am Dienstag nach der Sitzung mit denEU-Gesundheitsminister. In einigen Ländern seien offenbar erst 50 Prozent der gelieferten Impfstoffe verimpft worden. "Jede Dose zählt“, sagte Kyriakides. Ab April werde die Liefermenge an die verschieden Mitgliedsländer der EU deutlich steigen. Kyriakides selbst steht ebenfalls unter Druck, weil der Impfstoff nach Auffassung vieler Mitgliedsländer noch immer zu knapp sei. Offenbar hatten vor allem Produktionsproblem zu Einschränkungen von Liefermengen bei AstraZeneca geführt. Allerdings sei man in Gesprächen mit sämtlichen Herstellern, um die Liefermengen weiter zu erhöhen.