Zehn Filme wollte Quentin Tarantino (56, "Inglourious Basterds") drehen - nicht mehr und nicht weniger. Diese Obergrenze hat sich der Kult-Regisseur in der Vergangenheit öfter selbst gesetzt. Doch nun könnte schon nach seinem mit Hochspannung erwarteten neunten Film "Once Upon a Time... in Hollywood" Schluss sein. Das sagte der 56-Jährige jetzt in einem Interview mit "GQ Australia".
Allerdings knüpft er seine Entscheidung an die Reaktionen der Zuschauer: "Wenn der Film gut aufgenommen wird, werde ich vielleicht keinen zehnten mehr machen. Vielleicht höre ich gleich jetzt auf, solange ich noch vorne liege. Wir werden sehen", sagte Tarantino dem Magazin. Außerdem fügte er hinzu: "Ich glaube, wenn es um theatralische Filme geht, dann bin ich am Ende des Weges angekommen." Er wolle zwar weiter kreativ tätig sein, nur was Filme anginge, habe er "alles gegeben, was ich hatte", so Tarantino.
Was ist dran an seiner Aussage?Schmeißt Tarantino also wirklich hin? Ein großes Fragezeichen kann man dahinter zumindest setzen. Denn erst kürzlich hieß es, der Kult-Regisseur soll bereits am nächsten Drehbuch arbeiten. Mehrere anonyme Quellen sollen der US-Seite "Collider" verraten haben, dass er die Crossover-Comicbuch-Reihe "Django/Zorro" auf die große Leinwand bringen möchte.