Das Paul-Ehrlich-Institut erklärte, in Deutschland seien bis Donnerstag insgesamt elf unterschiedliche Fälle von Gerinnungsstörungen bei etwa 1,2 Millionen Impfungen gemeldet worden. Vier Menschen seien gestorben. Bei der Betrachtung aller derzeit verfügbaren Informationen zu den deutschen und internationalen Meldungen zu Blutgerinnseln nach einer Impfung mit dem Impfstoff von Astrazeneca gebe es "derzeit keinen Hinweis, dass die Impfung diese Erkrankungen verursacht hat".
Die aufgetretenen Ereignisse würden aber in enger Zusammenarbeit der EMA mit den europäischen Arzneimittelbehörden weiter untersucht.