Erste Bundesländer rebellieren gegen Corona-Beschlüsse! Diese Länder scheren aus!

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Erste Bundesländer rebellieren gegen Corona-Beschlüsse! Diese Länder scheren aus!

News (1 / 1) 05.03.2022 00:36 / Simo Symbolbild imago


Mehr als 9 Stunden dauerte die Marathon-Sitzung zwischen den Länderchefs und Kanzlerin Angela Merkel (66, CDU) am Mittwoch. Und während der Sitzung hatte es ordentlich gekracht. Am späten Abend einigte man sich doch noch auf einen gemeinsamen Beschluss. Allerdings wurde das Verhandlungsergenbis nur wenig später von einigen Länderchefs wieder kritisiert. Eine Haltung, die manch ein Politiker auch in die sogenannten Protokollerklärungen mit einfügen ließ.

Zahlreiche Bundesländer offenbar unzufrieden mit Gipfel-Ergebnissen

Erste Kritik kam aus Sachsen. Dort konnte sich Ministerpräsident

Michael Kretschmer (45, CDU) nicht mit dem Plan für die in Zukunft geplanten Öffnungsschritte identifizieren. Der sächsische Politiker erklärt, dass es wegen der "aktuellen und absehbaren Infektionslage sowie der Impfquote“ nicht klug sei "beschlossene und unkonditionierte Öffnungen“ durchzuführen. Dies sei für den Freistaat Sachsen "nicht vertretbar“. Kernpunkt der Kritik war die Kopplung der Öffnungen mit einer Testpflicht. Doch die von Gesundheitsminister Jens Spahn erstellte Test-Strategie wird erst im April starten können. Zuvor dürfen bereits Buchhandlungen, Blumengeschäften und Gartenmärkten öffnen. Sobald Bundesländer unter einem Inzidenzwert von 50 liegen, dürfen dann auch Einzelhandelsgeschäfte öffnen. Deshalb sollen Schnell- und Selbsttests jetzt nur noch als Bedingung für die Öffnung der Außengastronomie, Theater, Kinos und Co gelten.

"Ich glaube, Deutschland geht zu schnell und auch zu weit in der Öffnung“, glaubt Kretschmer und verwies auf die wieder steigenden Infektionszahlen. "Es wäre natürlich besser, zuerst die Infrastruktur aufzubauen und erst dann die Öffnungen vorzunehmen“, verteilte Kretschmer dann noch einen Seitenhieb auf Gesundheitsminister Spahn.