Spahns Teststrategie wird zum Debakel - Flächendeckende Schnelltests wohl nicht vor April möglich

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Spahns Teststrategie wird zum Debakel - Flächendeckende Schnelltests wohl nicht vor April möglich

News (2 / 1) 04.03.2022 00:37 / Angela Symbolbild imago


Weitere Verzögerung der Teststrategie gilt als sicher

Für die Umsetzung des Vorhabens wurde nun ein Taskforce gebildet (mit Mitgliedern aus Bund und Ländern). Diese soll für die Bestellung der Schnelltestst in ganz Deutschland verantwortlich sein. Wie die "Bild" erfahren haben will, soll der Bedarf an wöchentliche Schnelltests in ganz Deutschland dann laut Schätzungen des Kanzleramts bei rund 43 Millionen Stück liegen. Die Hersteller halten eine Menge von 40 Millionen Stück als realisierbar. Denn schon jetzt werden von einigen Bundesländern bereits Schnelltests eingesetzt. Diese wird zum Beispiel bereits in Thüringen und Bayern gemacht. Um die Teststrategie flächendeckend einzusetzen, gäbe es im Augenblick einfach nicht genug Schnelltests auf dem Markt. Damit dürfte klar sein, dass sich die vom Gesundheitsministerium geplante Teststrategie um Wochen verschieben wird. Eigentlich hatte Spahn den Start der Strategie für den 1. März angekündigt, bevor Kanzlerin Merkel auf eine Diskussion des Themas beim Bund-Länder-Gipfel gedrängt hatte. Nun ist klar, dass Deutschland auch am 8. März sicher nicht mit diesen Plänen starten kann.