Spahns Teststrategie wird zum Debakel - Flächendeckende Schnelltests wohl nicht vor April möglich

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Spahns Teststrategie wird zum Debakel - Flächendeckende Schnelltests wohl nicht vor April möglich

News (1 / 1) 04.03.2022 00:37 / Angela Symbolbild imago


Noch wird beim Corona-Gipfel über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie diskutiert. Offenbar wird der Lockdown noch einmal verlängert. Doch erste Eindrücke hinsichtlich von möglichen Lockerungen sind nicht gerade vielversprechend. Denn wie es scheint, wird gerade die von Gesundheitsminister Spahn erstellte Teststrategie zum Debakel. Offenbar werden flächendeckende Schnelltests voraussichtlich nicht vor April möglich sein. Erst jetzt soll sich nämlich eine von der Politik eingesetzte Taskforce um die notwendige Bestellung der Tests kümmern.

Teststrategie von Gesundheitsminister Spahn wird zum Debakel

Das hatte sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (40, CDU) garantiert anders vorgestellt. Denn jetzt ist klar, dass die vom CDU-Poitiker angekündigten Teststrategie mit Corona-Schnelltests noch viel später als geplant verfügbar sein wird. Wie die "Bild"-Zeitung erfahren haben will, sollen vor April nicht genügend Schnelltests vorhanden sein. Zwar habe der Bund genügende Kontigente der Schnelltests gesichert, doch die endgültige Bestellung muss von den Bundesländern übernommen werden. Wenigstens konnten sich die Teilnehmer am Bund-Länder-Gipfel am Mittwoch über die Finanzierung der Schnelltests einig werden. Die Kosten sollen nun ab dem 8. März über den Bund abgerechnet werden können.