Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wies in der gemeinsamen Pressekonferenz auf diese Entwicklung hin. In manchen Bundesländern sei bereits die Mehrheit der über 80-Jährigen geimpft, sagte er. Die Inzidenz in dieser Gruppe sei von fast 200 Fällen pro 100.000 Menschen binnen sieben Tagen im Februar auf nun 70 gesunken.
Dies zeige, dass die Strategie zur Priorisierung der älteren Bürgerinnen und Bürger bei den Impfungen aufgehe, sagte der Minister. "Das dauert länger zu Beginn, aber es rettet Leben."
Auch Spahn warnte vor zu großen Hoffnungen auf Lockerungen bei den Bund-Länder-Gesprächen kommenden Mittwoch. Zwar gebe es "ein Bedürfnis" nach Schritten aus dem Lockdown, sagte er. Dabei müsse aber "behutsam" vorgegangen werden - und es bedürfe einer umfassenden Strategie: "Vorsicht, Impfen, Testen sind drei wichtige Bestandteile für unseren Weg."