Sie gehört zu den meistdiskutierten Netflix-Serien: "Tote Mädchen lügen nicht" erzählt die Geschichte der Schülerin Hannah (Katherine Langford, 23), die sich nach Mobbingattacken ihrer Mitschüler das Leben nimmt. Eine besonders drastische Szene aus Staffel eins wurde nun nachträglich entfernt.
Im Finale der ersten Staffel zeigte eine rund dreiminütige Szene explizit den Suizid-Hergang: Die Schülerin griff zu einer Rasierklinge. Zu Beginn der Folge wurde die Warnung eingeblendet, dass die Episode "möglicherweise nicht für ein jüngeres Publikum geeignet" sei und "explizite Darstellungen von Gewalt und Selbstmord" enthalte. Kurz vor dem Start der dritten Staffel hat der Streamingdienst besagte Szene nun herausgeschnitten, wie er in einem Statement am Dienstag erklärt.
Netflix befolgt Rat von MedienexpertenAuf Anraten von Medienexperten, unter anderem die Vorsitzende der amerikanischen Organisation für Suizidprävention Dr. Christine Moutier, habe Netflix gemeinsam mit Serienschöpfer Brian Yorkey (49) entschieden, die Szene herauszunehmen. "Wir glauben, dass diese Bearbeitung dabei helfen wird, jegliches Risiko für besonders schutzbedürftige junge Zuschauer zu minimieren", erklärt Yorkey.
Hannah-Darstellerin Katherine Langford ist nun lediglich zu sehen, wie sie ein letztes Mal in den Wir blickt. Danach finden die Eltern den leblosen Körper ihrer Tochter im Badezimmer. Beide Szenen waren auch Teil der ursprünglichen Version.