Am Mittwoch findet der nächste Corona-Gipfel zwischen dem Kanzleramt und den Ministerpräsidenten der Bundesländer statt. Wie es scheint zeichnet sich dort eine Verlängerung des Lockdowns bis in den März ab. Außerdem sollen offenbar sämtliche Maßnahmen, wie beispielsweise die Kontaktbeschränkungen in Kraft bleiben. Auch für die Schulen gibt es wohl bisher keinen klaren Fahrplan.
Wenn man einem ersten Beschlussentwurf für den Bund-Länder-Gipfel am Mittwoch Glauben schenkt, dann könnte der aktuelle Lockdown bis in den März verlängert werden. Dieses Papier soll dem Nachrichtensender ntv.de vorliegen. Wörtlich steht in dem Dokument, dass die aktuell Maßnahmen "bis zum XXX März" verlängert werden. Demnach hat man sich wohl innerhalb der Runde noch nicht auf ein konkretes Datum geeignet. Als Begründung für die erneute Verlängerung der Maßnahmen werde die Ausbreitung der Virus-Mutationen angegeben. Allerdings scheint das Papier bisher noch nicht mit allen Bundesländern abgestimmt, so dass noch immer Änderungen an der endgültigen Fassung möglich sind. Nach Informationen aus einer Fraktionssitzung soll Bundeskanzlerin Merkel gesagt haben: "Schulen und Friseure werden die ersten sein, die wieder öffnen dürfen". Allerdings ist die Kanzlerin strikt gegen erste Lockerungsschritten noch im Feburar. "Wir sollten mit jeglichem Öffnungsschritt bis zum 1. März warten", erklärte die Kanzlerin nach Informationen der Teilnehmer an der Sitzung. Ziel der Regierung sei es nach Worten der Kanzlerin, die "Öffnungsschritte nicht in wenigen Wochen wieder durch Schließungsschritte konterkarieren zu müssen".