Schnee- und Verkehrschaos immer schlimmer! Deutschland versinkt im Frost und Schnee!

Seite 1 / 2

Schnee- und Verkehrschaos immer schlimmer! Deutschland versinkt im Frost und Schnee!

News (1 / 1) 10.02.2022 00:36 / Günter Symbolbild imago


Es schneit und friert immer weiter! Große Teile Deutschands kämpfen gegen gewaltige Schneemassen - und drohen den Kampf zu verlieren! So ist die aktuelle Lage.

Schneechaos immer schlimmer

Massiver Schneefall und eisige Kälte haben Deutschland auch am Dienstag weiter im Griff gehabt. Wegen des winterlichen Extremwetters waren unter anderem Autobahnen blockiert und der Bahnverkehr in vielen Teilen des Landes gestört. Durch den Zustrom kalter Polarluft breitete sich laut Wetterdienst derweil insbesondere in den nördlichen und östlichen Regionen teils strenger Frost aus.

Besonders große Verkehrsprobleme gab es unter anderem auf der Autobahn 2 bei Bielefeld in Nordrhein-Westfalen, auf der A9 in Sachsen-Anhalt im Raum Dessau und auf der niedersächsischen A7 nahe Göttingen. Auf der A2 staute sich der Verkehr laut Polizei in der Nacht hinter querstehenden Lastwagen die ganze Nacht auf bis zu 30 Kilometern. Hilfskräfte versorgten die festsitzenden Menschen, erst am Vormittag rollte der Verkehr langsam wieder.

Auch auf der A9 und der A7 gab es nach Angaben der Polizei nach Sperrungen am Dienstag kilometerlange Rückstaus, die sich nur langsam auflösten. Teils massive Verkehrsbehinderungen durch Schneewehen und Unfälle wurden aber auch aus praktisch allen Ländern von Schleswig-Holstein bis Baden-Württemberg gemeldet.

Der Bahnverkehr war ebenfalls stark eingeschränkt. Weiterhin fuhren nach Angaben der Deutschen Bahn keine Fernzüge zwischen Hamburg und dem Ruhrgebiet sowie von Hamburg aus in Richtung Norden. Auch die Verbindungen von Dresden nach Berlin, Leipzig, Frankfurt am Main und Hannover waren unterbrochen. Weiter stark gestört war der Fernverkehr von Berlin in Richtung Frankfurt, Hannover, Erfurt und München. Gleiches galt laut Bahn für die Verbindung von Hamburg über Frankfurt bis nach München.

Auch der Regionalverkehr der Bahn in vielen Landesteilen war beeinträchtigt. Einsatzkräfte von Hilfsorganisationen, Bahn, Straßenmeistereien und Abschleppdiensten arbeiteten weiter unter Hochdruck, um wichtige Straßen und Schienen offen zu halten. Neue extremere Schneefälle gab es nach Angaben des Deutschen Wetterdiensts (DWD) am Dienstag nur noch in Teilen Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns in Ostseenähe.