Wie es scheint sind sich bereits vor dem Bund-Länder-Gipfel am Mittwoch viele Politiker darüber einig, dass der bis zum 14. Februar andauernde Lockdown wohl noch einmal um 14 Tage verlängert werden wird. Doch da die Corona-Mutationen aus Südafrika und Großbritannien den Politikern große Sorgen machen, können im Vorfeld der Beratungen sogar weitere Verschärfungen der Corona-Maßnahmen nicht ausgeschlossen werden.
In den letzten Wochen sind die Infektionszahlen durch den Lockdown und die Kontaktbeschränkungen stark gesunken. Dies sieht man nicht nur an den täglichen Infektionszahlen, die deutlich abgenommen haben, sondern auch an den zunehmend freien Intensivbetten in deutschen Krankenhäusern. Trotzdem scheinen alle diesen positiven Vorzeichen sich nicht stark genug auszuwirken, als das die Politiker bereit wären deutliche Lockerungen an den aktuellen Maßnahmen in Betracht zu ziehen. Am Montag hatte das RKI lediglich 4.535 neue Infektionsfälle gemeldet. Der Inzidenwert ist bundesweit auf 76 abgesunken und die Auslastung der Intensivbetten in den deutschen Krankenhäusern hat sich wieder deutlich reduziert. Trotzdem machen sich die Bundesbürger wohl noch immer umsonst Hoffnungen auf Lockerungen. Nach den Aussagen vieler Politiker besteht bereits jetzt eine Einigung den Lockdown bis Ende Februar zu verlängern.